Gesichtsmasken selber machen: die besten Rezepte

Gesichtsmasken selbermachen
Eine selbstangerührte Gesichtsmaske mit Heilerde

Wirkstoffe aus der Natur für eine gepflegte, schöne Haut

Gesichtsmasken selber machen ist nicht schwer. Die besten Zutaten sind im Küchen- und Kühlschrank zu finden. Gurke, Quark, Honig und Co. verwöhnen Gesicht, Hals und mehr.

Gesichtsmasken sind eine zusätzliche, intensive Pflege für die Haut. Die besten Zutaten hierfür liefert die Natur. Viele der im Handel erhältlichen Produkte werben mit natürlichen Inhaltsstoffen. Wenn man sich ein wenig mit der Deklaration auskennt, stellt man anhand der INCIS und deren Reihenfolge fest, dass Wirkstoffe wie beispielweise Avocado, Gurke, Honig und Milch nur in ganz geringer Konzentration beigemischt werden. Warum also nicht diese wertvollen Hautpflegemittel pur benutzen? Sicher, es macht ein klein wenig mehr Arbeit, als nur auf die Cremetube zu drücken oder das Portionsbeutelchen aufzureißen. Belohnt wird man jedoch mit einer Qualität und Konzentration von Wirksubstanzen, die nur selten in Fertigkosmetik vorhanden ist.

Gesichtsmasken selber machen – auf individuelle Unverträglichkeit achten!

Kritische Stimmen geben zu bedenken, dass manch einer auf Früchte und Gemüse allergisch reagiert. Es sollte sich allerdings von selbst verstehen, wenn Unverträglichkeiten bekannt sind, dass diese Stoffe nicht gerade in die Gesichtspackungen hineingerührt werden. Allergische Reaktionen auf in manchen Fertigkosmetika enthaltene chemische Inhaltsstoffe, wie Formaldehydabspalter, und starke Konservierungsstoffe sind weitaus häufiger, werden aber gerne von der Industrie verschwiegen. Zwar können Fruchtsäuren die Haut durchaus empfindlicher gegenüber Sonnenlicht machen, aber auch hier ist es eigentlich logisch, die durchfeuchtende, regenerierende Maske nicht vor einem geplanten Sonnenbad, sondern danach aufzutragen. Die selbst angerührten Gesichtsmasken wirken generell zwischen 15 bis 30 Minuten auf der Haut ein und werden anschließend mit lauwarmen Wasser abgewaschen.

Die besten Gesichtsmasken für trockene, müde und schlaffe Haut

  • Avocadomaske

Die Avocado besitzt essentielle Fettsäuren, die der Austrocknung der Haut entgegenwirken. Vitamin A und B und Panthothensäure unterstützen die Regeneration. Anwendung: Die Hälfte einer reifen Avocado pürieren und mit einem Teelöffel Honig und einem Esslöffel Quark vermischen.

  • Eicrememaske

Diese Maske ist ideal bei trockener, alternder Haut. Sie macht die Haut weich, glatt und zart. Bei regelmäßiger Anwendung verzögert sie die Faltenbildung und bewahrt die Elastizität. Zutaten: 1 Ei, 1 Esslöffel kaltgepresstes Öl, beispielsweise Olivenöl, 1 Esslöffel reiner dünnflüssiger Bienenhonig. Anwendung: Das Ei trennen. Das Öl tropfenweise mit dem Handrührmixer in das Eigelb einrühren, bis eine Mayonnaise entsteht. Nun den Honig und das Eiweiß hinzugeben und weiterrühren, bis die Mischung streichfähig ist.

  • Milch-Öl-Packung

Öl und Milch beruhigen trockene, gespannte und nervöse Haut. Zubereitung: 1 Esslöffel Trockenmilchpulver mit einem Esslöffel kaltgepresstem Öl verrühren, danach so viel heißes Wasser dazugeben, bis eine streichfähige Paste entsteht.

  • Traubenmaske

Weintrauben haben viel Feuchtigkeit und Gerbsäure, die wie ein Peeling wirkt. Die Kerne enthalten reichlich essentielle Fettsäuren. Anwendung: Für eine Maske etwa zehn große Weintrauben im Mörser zerdrücken und mit einem Esslöffel Haferflocken vermischen.

Die besten Gesichtsmasken für fettige Haut

  • die klassische Gurkenmaske

Wer kennt sie nicht, die typische Gurkenmaske, die oftmals auch als lustiger Bestandteil komödiantischer Filme herhalten muss. Fakt ist jedoch: Gurken nehmen überschüssiges Fett auf und kaum eine andere Maske wirkt so gut porenverkleinernd. Durch ihren kühlenden Effekt hat sie sich sehr gut auch zur Linderung eines Sonnenbrandes bewährt. Anwendung: Dünne Gurkenscheiben auf Gesicht, gegebenenfalls auch auf Hals und Dekolleté verteilen und mit einem feuchten Tuch bedecken.

  • Joghurt- und Quarkmaske

Joghurt hat Eiweiß und viele Mineralien. Er erfrischt die Haut und lässt Rötungen verschwinden. Quark hat ebenfalls Eiweiß, Mineralien sowie feinverteiltes Fett, wirkt durchblutungsfördernd und zieht Entzündungen aus der Haut. Anwendung: Quark oder Naturjoghurt fingerdick auftragen und antrocknen lassen. Sowohl Quark als auch Joghurt haben sich wie die Gurke bestens bei der Sonnenbrandbehandlung bewährt.

  • Heilerdemaske

Heilerde eignet sich nicht nur für die Schönheitspflege, sondern kann, je nach Produkt, auch innerlich angewendet werden und dort gesundheitsfördernde Wirkung auf Magen und Darm ausüben und beispielsweise gegen Sodbrennen eingesetzt werden. Packungen mit Heilerde haben sich auch bei einigen Gelenkerkrankungen bewährt. Im kosmetischen Bereich ist Heilerde gut für fettige Haut geeignet und selbst Akne wird durch die entzündungshemmende Eigenschaften positiv beeinflusst. Anwendung: Zwei Esslöffel Heilerde mit Kamillentee verrühren, so dass ein Brei entsteht. Auftragen und antrocknen lassen. Anschließend die hartgewordene Maske mit einem feuchten Tuch aufweichen und mit Wasser abwaschen.

Gesichtsmasken selber machen – es gibt kaum was besseres!

Selbst angerührte Gesichtsmasken sind eine wahre Schönheitsoption für die Haut. Die Wirkung entschädigt die vielleicht etwas umständliche Anwendung und das ungewohnte Gefühl von teilweise krümeligen Nahrungsbestandteilen auf Gesicht, Hals und Dekolleté. Jedoch – unsere Haut ist unser größtes Organ und profitiert auf Dauer mehr von natürlichen Bestandteilen anstelle von synthetischen Verbindungen.


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Haare aufhellen mit Kamille und Zitrone

Haare aufhellen mit Kamille und Zitrone
Schöne blonde Haare mit Zitrone und Kamille

Ein einfaches DIY-Rezept

Eine Haarspülung mit Kamille und Zitrone wirkt leicht aufhellend und gibt schöne Farbreflexe bei naturblondem Haar! Das haben schon unsere Großmütter gemacht!

Haare aufhellen mit Kamille und Zitrone – so wird`s gemacht

Du brauchst:

  • 2 Tassen Wasser
  • 6-8 Beutel Kamillentee oder
  • 1 Handvoll getrockneter Kamillenblüten
  • 1 Zitrone

Koche einen starken Kamillentee. Wenn die Abkochung abgekühlt ist, die Teebeutel entfernen beziehungsweise die losen Kräuter abseihen. Dann den Saft einer ausgepressten Zitrone hinzufügen.

Die Spülung in die frisch gewaschenen Haare geben. Die Haare mit einem Handtuch umwickeln und das ganze zehn bis fünfzehn Minuten einwirken lassen. Danach gründlich ausspülen.

Durch die Zugabe der Zitrone ist der Aufhelleffekt stärker als nur ausschließlich mit Kamille. Allerdings können die Haare davon auch ein wenig austrocknen. Deshalb danach gerne einen Conditioner verwenden.

Extratipp für Haare aufhellen mit Kamille und Zitrone

Der Effekt verstärkt sich, wenn du dich mit der Spülung im Haar ohne Handtuch in die Sonne setzt!

Warum ist das eigentlich so? Bestimmt ist dir schon aufgefallen, wenn du von Natur aus einen Blondton besitzt, dass deine Haarfarbe im Sommer heller wird. Gerade auch dann, wenn du einen Urlaub am Meer verbracht hast. Der Grund ist, dass genauso wie die Farbe unserer Haut und Augen auch unsere Haare von dem Farbstoff Melanin bestimmt wird. Bei starkem Sonnenschein im Sommer hellen sich die Haare auf, weil das farbgebende Melanin durch die Sonnenstrahlung angegriffen, beziehungsweise zerstört wird. Salzwasser verstärkt das Ganze noch, da es die Haare austrocknet und damit poröser und für die UV-Bestrahlung anfälliger macht. Die Kombination von Kamille, Zitrone, Salzwasser plus Sonneneinstrahlung würde ich dir allerdings nicht empfehlen, da dadurch die Haare doch angegriffen werden.

Sanfte Farbreflexe auch nur mit Kamille möglich

Natürlich kann auch nur mit Kamille gespült werden. Da dies die Haare nicht austrocknet, kann dies sogar nach jeder Haarwäsche geschehen. Die Haare werden dadurch nicht heller, bekommen jedoch sanfte Farbreflexe. Diese Spülung kann und sollte sogar im Haar verbleiben und nicht ausgewaschen werden.

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Pickel und Mitesser richtig ausdrücken – die besten Tipps und Tricks

Pickel richtig ausdrücken

Mach das bloß nicht selber!

Diese Warnung hört man immer wieder und es ist auch durchaus richtig, dass mit unsachgemäßem Drücken Schaden angerichtet werden kann. Wer jedoch einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet und sehr sauber arbeitet und vor allem nicht mit Macht und Gewalt vorgeht, kann den ein oder anderen Mitesser oder Eiterpickel selbst eliminieren. Die eventuell für zwei Tage entstehende rote Stelle ist für die meisten akzeptabler als ein gelber Pfropf oder ein schwarzes Stippchen.

Pickel und Mitesser richtig ausdrücken – so wird`s gemacht

  • Gesicht und Hände gründlich waschen
  • eine Nadel mit Desinfektionsmittel aus der Apotheke desinfizieren oder für kurze Zeit in eine Flamme (Kerze, Feuerzeug) halten
  • Pickel anstechen, aber nicht zu tief!
  • mit einem Kosmetiktuch, Haushaltstuch oder Toilettenpapier leicht seitlich unter dem Pickel Druck ausüben
  • ein Komedonenquetscher, ein Instrument, was auch der Hautarzt oder die Kosmetikerin benutzt, ist ein gutes Hilfsmittel, um Pickel und Mitesser sanfter zu entfernen, als es mit den Fingern möglich ist. Die Gefahr der Narbenbildung verringert sich.
  • sofort abbrechen, wenn Blut oder klare Flüssigkeit austritt
  • Stelle desinfizieren

Hautaufweichende Maßnahmen helfen beim Pickel ausdrücken

Die beschriebenen Maßnahmen sind besonders wirkungsvoll, wenn man sich die Zeit nimmt, vorher die Haut ein wenig aufzuweichen, damit sich die Poren öffnen. Dies geschieht beispielsweise mit Hilfe einer warmen Dusche oder einem Kochtopf mit köchelndem Wasser, über dessen Dampf man das Gesicht hält. Es gibt auch im Handel erhältliche Gesichtssaunen, die diesen Effekt mit Hilfe eines kleinen, handlichen Gerätes schnell und ohne viel Aufwand erzielen.

Hier sollte man nicht selbst Hand anlegen

Das Selbstausdrücken von Pickeln oder Mitessern bezieht sich nur auf das moderate Auftreten der ein oder anderen Hautunreinheit. Bei starkem Befall oder gar Akne sollte die Prozedur auf jedem Fall dem Hautarzt oder der Kosmetikerin überlassen werden.

Weitere wissenswerte Informationen findest du im Artikel: Was hilft gegen unreine Haut, Pickel, Mitesser und Akne?

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Was hilft gegen unreine Haut, Pickel, Mitesser und Akne?

Unreine Haut, was hilft?
Pickel, Mitesser und unreine Haut mag keiner!

Unter unreiner Haut, Mitessern, Pickeln und Akne haben hauptsächlich Jugendliche zu leiden. Aber auch die ältere Generation kann davon betroffen sein.

Meistens kommt er gerade dann, wenn man ihn überhaupt nicht gebrauchen kann. Die sehnlichst erwartete Party am Wochenende, das erste Date oder gar ein Vorstellungsgespräch – ein, zwei Tage vorher erscheint er, der drohende Vorbote eines ungeliebten Pickels und zeigt durch Rötung, Schwellung und Druckempfindlichkeit, dass bald ein unangenehmer Eiterpfropf mitten im Gesicht prangt.

Im Handel gibt es zahlreiche Gesichtspflegeprodukte, die speziell für die problematische, unreine Haut entwickelt wurden. Eine konsequente Anwendung bringt hier schon meist den gewünschten Erfolg, wenn auch eher bei der Weiblichkeit, denn für die jungen Männer gilt eine regelmäßige Hautpflege mit Reinigung, Klärung durch Gesichtswasser und gegebenenfalls Hautcreme bis zu einem bestimmten Alter eher als uncool.

Antibakterieller Abdeckstift – der schnelle Helfer

Pickel und Mitesser kann man mit Hilfe eines Abdeckstifts optisch verschwinden lassen. Es gibt spezielle Abdeckstifte für die unreine Haut, die zu der optischen Kaschierung noch einen austrocknenden, antibakteriellen und heilenden Effekt haben. Rechtzeitig angewendet ist es sogar möglich, dass die Entwicklung eines Pickels bereits im Keim erstickt wird. Wichtig ist die Wahl einer möglichst dem eigenen Hautton angleichenden Farbe.

Heilerde – ein altes Hausmittel gegen unreine Haut

Regelmäßige Packungen mit Heilerde können unreine Haut positiv beeinflussen. Das trockene Pulver wird mit Wasser, Essigwasser, Kamillentee oder anderen Teesorten, die die Haut positiv beeinflussen wie beispielsweise Zinnkraut, zu einem streichfähigen Brei angerührt, auf die Haut aufgetragen und nach einer durchschnittlichen Einwirkzeit von 20 – 30 Minuten mit lauwarmen Wasser wieder abgewaschen.

Teebaumöl hilft gegen Pickel und Hautunreinheiten

Teebaumöl ist ein vielseitig einsetzbares ätherisches Öl mit keimtötender Wirkung. Ein Pickel kann mit einem Tropfen des unverdünnten Öls betupft werden. Wer sehr empfindliche Haut hat, sollte das ätherische Öl zuerst besser 1:1 mit einem Pflanzenöl verdünnen. Erfolgt keine ungewünschte Reaktion, kann das pure Teebaumöl benutzt werden.

Hilfe von innen: Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente gegen Akne

Bei jungen Menschen sind unreine Haut, Mitesser, Pickel und Akne ein Phänomen, das durch hormonelle Umstellungen bedingt ist und im Allgemeinen nach einer gewissen Zeit von selbst wieder verschwindet. Deshalb gelten folgende Empfehlungen für Erwachsene, die an einer Spätform der Akne leiden. Bitte aufpassen: insbesondere Vitamin A kann überdosiert werden und die angegebenen hohen Dosen sollten nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden.

Empfohlene Tagesdosis bei Akne 50.000 -100.000 IE, wie schon angemerkt, nur unter ärztlicher Überwachung einnehmen. Die Dosis sollte nach und nach gesenkt werden, sobald die ersten Anzeichen einer Besserung auftreten.

  • Vitamin E

Empfohlene Tagesdosis 800 mg, verlangsamt den Abbau von Vitamin A im Körper, sollte gemeinsam mit Vitamin A eingenommen werden.

  • Vitamin B und Magnesium

Empfohlene Tagesdosis 50 mg Vitamin B6, 400 mg Magnesium. Wirksame Kombination gegen prämenstruelle Akneerscheinungen. Jeweils eine Woche vor und während der Menstruation einnehmen.

  • Zink

Empfohlene Tagesdosis 50-100 mg. Wohltuende Wirkung bei Hautproblemen in Kombination mit Selen.

  • Selen

Empfohlene Tagesdosierung 200 Mikrogramm. Besonders wirksam in Kombination mit Zink.

  • Vitamin B5

Vitamin B5 hat zahlreiche positive Effekte auf die Haut. Es drosselt die Talgproduktion der Haut und reguliert bestimmte Fettsäuren und Hormone. Dadurch reduziert sich die Pickelbildung. 

Weitere Informationen liest du im Artikel: Pickel und Mitesser richtig ausdrücken

Bitte beachte, dass ein Blog-Artikel niemals ärztlichen Rat ersetzen kann!

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After Sun Pflege selber machen

Ein supereinfaches Rezept, nicht nur für sonnengereizte Haut

After Sun Pflege selber machen
After Sun Pflege selbst gemacht

Zutaten:

  • 2 Esslöffel Aloe Vera Gel
  • 4 Esslöffel Shea-Butter
  • 4 Esslöffel Kokosöl
  • 4 Esslöffel Olivenöl

So wird`s gemacht:

Shea-Butter, Kokosöl in einem hitzebeständigen Glas im Wasserbad erhitzen, bis alles geschmolzen ist. Bitte nicht zu heiß werden lassen, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe verlohren gehen können.

Nun das Olivenöl unterrühren. Alles bis auf lauwarme Temperatur abkühlen lassen. Zum Schluss das Aloe Vera Gel hinzugeben. Wenn die Mischung abgekühlt ist, wird die Konsistenz fester. Ihr könnt später auch selber experimentieren. Wer es noch fester mag kann beispielsweise noch Bienenwachs hinzufügen. Auch heilsame Zusatzstoffe wie D-Panthenol, Vitamin E oder auch ätherische Öle können die Pflege noch mehr aufwerten.

After Sun Pflege selber machen – Aloe Vera, Kokosöl und Olivenöl helfen bei Sonnenbrand

Noch kurz Informationen zu den von mir gewählten Ölen:

Kokosöl hat kurzkettige Fettsäuren, die sehr gut die Selbstheilungskräfte der Haut anregen können und kann sogar ganz leicht schmerzlindernd wirken. Es hat auch eine leicht kühlende Wirkung, die in gekauften After Sun Produkten zwar stärker ist, aber auf den hinzugefügten Alkohol zurückzuführen ist, der sonnengereizte Haut teilweise noch mehr irritieren kann.

Olivenöl ist nicht nur fester Bestandteil der gesunden Mittelmeerkost. Durch seine vielen essentiellen Fettsäuren hat es nicht nur innerliche, sondern durchaus auch äußerst positive äußerliche Wirkungen. Es beruhigt die angegriffenen Hautzellen und regeneriert den natürlichen Schutzmantel. Gleichzeitig soll es sogar ibuprofenähnliche Wirkung haben.

Aloe Vera Gel – auf was sollte geachtet werden?

Das Aloe Vera Gel sollte so hoch wie möglich konzentriert sein, also im besten Falle 99 Prozent. Aufpassen vor Herstellern, die mit 100%igem Gel werben. Das kann es nicht geben, da das Gel auch haltbar gemacht werden muss. Ein winziger Bestandteil von einem Konservierungsstoff muss also enthalten sein. Oft ist es die vollkommen unbedenkliche Zitronensäure. Ein niedriger konzentriertes Produkt kann natürlich auch verwendet werden, aber trotzdem sollte der Inhaltstoff Aloe Vera beziehungsweise Aloe Barbadensis in der INCI-Listung immer an erster Stelle stehen. Nur so ist gewährleistet, dass der Hauptbestandteil des Produktes auch Aloe Vera und nicht nur Wasser ist.

Mehr Wissenswertes über Sonnenbrand und Aloe Vera gibt es in den Artikeln          Sonnenbrand – die besten Mittel und Aloe Vera hilft bei Sonnenbrand   

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Sonnenbrand – die besten Mittel

Sonnenbrand auf dem Rücken

Hausmittel oft besser als käufliche After-Sun-Produkte

Quark, Gurke, Obstessig und Co., Extrakte aus dem Pflanzenreich und der Aromatherapie sind die besten Mittel, um einen Sonnenbrand zu lindern

Die Regale in Super- und Drogeriemärkten sind voll mit sogenannten After-Sun-Produkten, die die gereizte, sonnenverbrannte Haut beruhigen sollen. Fast alle haben einen durchaus angenehmen kühlenden Effekt, welcher jedoch durch einen hohen Alkoholanteil erzeugt wird, der die Haut im Endeffekt austrocknet und damit zusätzlich reizt. Weitere Zusatzstoffe sind beispielsweise Aloe Vera und Panthenol. Aloe Vera wirkt tatsächlich günstig bei Verbrennungen und Panthenol ist eine Substanz die heilungsfördernd wirkt. Allerdings sind diese und andere Wirkstoffe meist in so geringer Konzentration enthalten, dass sie kaum eine unterstützende Wirkung auf die Haut haben. Weitere chemische Substanzgruppen, wie z.B. allergieauslösende Konservierungsstoffe können gerade sonnengeschädigte Haut noch zusätzlich reizen.

Die Natur hat uns jedoch viele Möglichkeiten gegeben, einen Sonnenbrand auf sanfte, wirkungsvolle Art zu lindern und die Heilungskräfte anzuregen. Einige Mittel sind in jedem Haushalt vorhanden.

Aloe Vera

Schon die alten Ägypter verwendeten Aloe Vera zur Körper- und Schönheitspflege. Die Pflanze zählt zu den Liliengewächsen, erinnert mit ihren dicken, fleischigen Blättern aber eher an einen Kaktus. Die ursprünglich aus der Wüste stammende Aloe kann Wasser und Nährstoffe besonders ergiebig speichern. Das im Inneren der Blätter enthaltende zähflüssige, farblose Gel wirkt nachweislich hautberuhigend, reizlindernd und antibakteriell. Insbesondere bei Sonnenbrand, leichten Verbrennungen und Schürfwunden hat sich die äußere Anwendung sehr bewährt.
Die Aloe kann auf der heimischen Fensterbank gezüchtet werden. Hier kann man das Gel direkt frisch aus der Pflanze gewinnen und auftragen. Hierzu wird ein Blatt aufgeschlitzt, der Extrakt aufgefangen und direkt auf die Haut aufgebracht. Auf der Reise ist es natürlich ungünstig, den Blumentopf mitzunehmen – hier kann man sich mit einem Aloe Vera Gel aus der Apotheke helfen.

Tee

Chinesische Kräuterexperten empfehlen gekühlten schwarzen Tee zur Beruhigung der sonnenverbrannten Haut. Dies erscheint logisch, denn die im Tee enthaltenen Tanninsäuren und das Theobromin können durchaus die Hitze aus der Haut ziehen. Andere Substanzen, die sogenannten Catechine, helfen bei der Vorbeugung und Regeneration von Hautschäden. Grüner Tee ist reich an Polyphenolen. Bei innerlicher Einnahme unterstützen diese Stoffe den Schutz der Haut vor den Schäden der ultravioletten Strahlung. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil von Tee ist, dass dieser eigentlich überall in der Welt erhältlich ist.

Quark

Quark zieht regelrecht die Hitze aus der Haut und fördert den Heilungsprozess. Auf den Sonnenbrand einfach eine fingerdicke Schicht kalten Quark aus dem Kühlschrank aufstreichen. Wenn er eingetrocknet ist mit einem feuchten Tuch abwischen und bei Bedarf die Auflage erneuern. Man hört allerdings auch kritische Stimmen zu dieser Anwendung, die besagen, dass die im Quark enthaltenen Bakterien eine Infektion begünstigen könnten. Es versteht sich eigentlich jedoch von selbst, dass der Quark, wie alle anderen Mittel auch, nur auf intakte Haut aufgetragen werden sollte, dass heißt, bei einem Sonnenbrand 1. Grades. Bei Blasenbildung und offener Haut sollte man sich immer in ärztliche Behandlung geben!

Gurke

hat kühlende und lindernde Wirkung. Die Gurke wird einfach der Länge nach aufgeschnitten und mehrmals am Tag über die Haut gestrichen.

Obst- oder Apfelessig

lindert Sonnenbrand und fördert die Regeneration der Haut. Wird der Essig bereits bei den ersten Zeichen des Sonnenbrandes eingesetzt, so kann oft Schlimmeres vermieden werden. Die betroffenen Stellen mit dem Essig abtupfen oder Kompressen auflegen. Bei sehr empfindlicher Haut mit Wasser verdünnen. Essig wirkt gleichzeitig desinfizierend!

Teebaumöl

ist eines der wenigsten ätherischen Öle, welches unverdünnt aufgetragen werden kann (bei „normal“ reagierender Haut), wirkt hervorragend bei Sonnenbrand und hat zusätzlich eine starke antiseptische Wirkung. Da der Geruch nicht jedermanns Sache ist und bei einem Sonnenbrand ja größere Hautpartien betroffen sind und somit viel Öl aufgetragen werden muss, kann man das Öl mit einer normalen Körperlotion oder einem After-Sun-Präparat vermischen und auftragen.

Photolyase – ein Enzym mit Reparaturwirkung

Der Wirkstoff Photolyase könnte für Sonnenanbeter einen zusätzlichen Schutz bieten, da er in der Lage sein soll, bereits eingetretene Sonnenschäden an der Erbinformation von Hautzellen zu reparieren. In der Natur wird Photolyase beispielsweise von Algen produziert, die nahe an der Wasseroberfläche leben und deshalb starker UV-Strahlung ausgesetzt sind. Die Folge einer Sonnenbestrahlung sind Alterung und Zellschädigung durch Veränderung der Erbinformation. Das Enzym Photolyase soll diese DNA-Schäden besser und effektiver reparieren, als das menschliche DNA-Reparatursystem. Dieses kann innerhalb von 16 bis 24 Stunden nach der Sonneneinwirkung nur die Hälfte der DNA-Schäden beheben, während Photolyase schon nach einer Einwirkzeit von 30 Minuten fast die Hälfte der Schädigungen behebt.

Photolylase braucht Licht

Seit 2002 sind Sonnencremes und After-Sun-Präparate mit dem Wirkstoff in der Apotheke erhältlich. Photolyase wird nur durch Licht aktiviert und sollte deshalb schon während des Sonnenbadens und auch unmittelbar danach angewendet werden.
Langzeitstudien mit Nachweis einer Reduzierung der sichtbaren Lichtschäden an der Haut sind aus ethischen Gründen schwierig, wären jedoch notwendig, um die experimentelle Wirkung zu bestätigen. Produkte mit Photolyase können durchaus einen Beitrag zum risikoärmeren Sonnenbaden leisten, die wichtigsten Vorbeugemaßnahmen gegen Hautlichtschäden sind jedoch weiterhin ein maßvoller Umgang mit der Sonne, ein effektiver Schutz durch Kleidung und Verwendung von Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor.

Wann darf der Sonnenbrand nicht mehr selbst behandelt werden?

Bitte gehen Sie zum Arzt bei sehr starker Rötung, Blasenbildung, starken Schmerzen und Fieber. Eine sorgfältige Beobachtung des Sonnenbrandes insbesondere bei Babys und Kleinkindern ist angebracht. Lieber einmal zu oft als zu wenig den Arzt aufsuchen!
Ein Sonnenstich/Hitzschlag ist durch Kopfschmerzen, Nackensteifheit, Übelkeit und Erbrechen gekennzeichnet. Hier muss sofort gehandelt werden: den Betroffenen aus der Sonne nehmen, Beine hochlagern, zu trinken geben, Körper abkühlen, Arzt rufen!

Siehe auch Artikel: Aloe Vera hilft bei Sonnenbrand

Bitte bedenke, dass ein Blog-Artikel niemals ärztlichen Rat ersetzen kann!

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Aloe Vera hilft bei Sonnenbrand

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Die Wüstenlinie hat heilende Wirkung auf die Haut

Wenn die ersten Frühlingsstrahlen zum ersten Sonnenbad einladen, das man meistens noch gut angezogen und in einer geschützten Ecke genießt, reagiert die Haut nach der langen Winterzeit und Lichtabstinenz relativ schnell und eine nur zwanzigminütige Bestrahlung kann je nach Tageszeit und individuellem Hauttyp auch schon im Frühling einen Sonnenbrand auslösen. Aber auch der schon vorgebräunten Haut kann es passieren, das im Urlaub bedingt durch die in südlicheren Ländern erhöhte UV-Bestrahlung, aber auch bei einem Aufenthalt am Meer oder in den Bergen ein Sonnenbrand schneller kommt als gedacht.

 Tausendsassa Aloe Vera

Das Gel aus der Aloe vera gilt schon seit vielen Jahren als ein gutes Mittel gegen Sonnenbrand und sonstigen kleineren Verletzungen. Auch wird sie in Hautpflegeprodukten verarbeitet. Was ist wirklich dran an der Pflanze, die auch als Wüstenlilie bezeichnet wird und schon im Altertum als „Quell der Jugend“ beschrieben wurde? Überlieferungen zufolge nahm sie Alexander der Große auf all seinen Feldzügen mit, um seine Soldaten damit verarzten zu lassen. Auch bei den Indianern gehört sie zu den als heilig angesehenen Pflanzen.

Die Aloe vera ist in Wüsten oder wüstenähnlichen Gebieten zu Hause und wird auch vorzugsweise in diesen klimatischen Zonen angebaut. Große Zuchtplantagen findet man beispielsweise in Mittelamerika und Queensland, dem nördlichsten Gebiet Australiens. Hier herrscht ein für die Pflanze perfektes subtropisches Klima. Es ist jedoch auch durchaus möglich, eine Aloe vera-Pflanze in unseren Breitengraden zu Hause auf der Fensterbank zu halten. Die Pflanze besticht durch ihre anspruchslose Pflege, die nur selten nach Wasser verlangt.

Inhaltsstoffe der Aloe Vera

Bis heute sind ungefähr 160 Inhaltsstoffe identifiziert und ausgewertet, man geht jedoch davon aus, das noch wesentlich mehr Bestandteile enthalten sind. Forscher und Wissenschaftler sind sich einig, dass kein einzelner der Inhaltsstoffe für die heilende Wirkung der Aloe Vera zuständig ist, sondern das die Wirkung einzig allein über den synergistischen Effekt aller Ingredienzen zustande kommt. Für Wissenschaftler jedoch, die dies eher nüchtern und rational sehen, ist damit die Heilwirkung der Aloe vera, die man je nach Verarbeitung auch innerlich einnehmen kann, nur auf Einbildung begründet.

Aloe Vera hilft bei Sonnenbrand und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit

In vielen fertig zu kaufenden After-Sun-Präparaten ist Aloe vera enthalten. Dies mag vielleicht ein nicht weg zu diskutierender Feuchtigkeitsfaktor sein, der auch eine gereizte Haut in gewissem Maße zu beruhigen vermag, jedoch ist die Wirkung nicht mit purem Aloe vera-Gel zu vergleichen. Wer eine eigene Pflanze besitzt, hat natürlich bei Bedarf sehr schnell sein hochwertiges, frisches Gel zur Hand. Auf Reisen nimmt natürlich kaum jemand seinen Blumentopf mit, hier empfehlen sich Fertigprodukte, die in Apotheken, Reformhäusern oder über spezielle Anbieter im Internet bezogen werden können.

Weitere wirkungsvolle Tipps und Hausmittel zur Behandlung eines Sonnenbrandes lesen Sie im Artikel: Sonnenbrand – die besten Mittel

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